Montag, 6. Februar 2012

Die Iguazú-Wasserfälle




Wow! Einzigartig! Imposant! Wunderschön! Beeindruckende Natur!

Kaum in Worte fassbar ist die Schönheit der Iguazú-Wasserfälle, die an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien liegen.
Mitte Dezember fuhr ich nach Brasilien, um mir das Unesco-Weltkulturerbe aus der Nähe anzuschauen.

Iguazú besteht aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Ihre Höhe beträgt 60 bis 80 Meter. Der Name ,,Iguazú" hat seinen Ursprung aus den guaranischen Wörtern ,,y" für Wasser und ,,guasu" für groß.
Das ist der theoretische Teil.

In der Praxis wird man von den hinabstürzenden Wassermassen überwältigt (und natürlich auch klitschnass). Man hört uns spürt die gewaltige Kraft des Wassers und kann es kaum fassen, dass das die pure Natur ist.

Ein Steg,der in Strömungen führt, ermöglichte es mir hautnah in diesem wundervollen Spektakel zu stehen.




Das Licht der Sonne wird durch das Wasser gebrochen und so entstehen inmitten der Wasserfälle viele kleine, farbenprächtige Regenbogen.


Wie sollte es auch anders sein? An jeder berühmten Sehenswürdigt findet man sie, die...

..."Kamera-Köpfe"




Zum Schluss noch ein paar Eindrücke:

eine wahnsinnige Kulisse







Ein einzigartiges Schauspiel

Freitag, 3. Februar 2012

Neuanstrich

Hier wird die Wand am Eingang des Projektes gestrichen





Am Ende jeden Jahres bekommt Warmi eine Rundumverschönerung.  So wurde auch im letzen Jahr ordentlich gemalt und gepinselt, damit die Wände des Projektes kindgerecht und in neuem Glanz erstrahlen.

"Wie mit Perwoll gewaschen!"



Sogar die Kleinsten halfen mit
Es wurden neue Hüpfekästchen aufgemalt..


..und gleich ausprobiert


Zu guter Letzt dufte ein Bild aller Mitarbeiter an der Außenwand natürlich nicht fehlen!

Hier bin ich gerade damit beschäftigt, den Gesichter Farbe zu verleihen.

 Das Gesicht der Direktorin Dona Elena wird mühevoll ausgemalt.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Weihnachten in Paraguay



"Ist schon Silvester? Habe ich Weihnachten verschlafen?",  fragte ich mich, als ich am 24. Dezember um 23:59 Uhr schon lautes Geknalle auf den Straßen hörte. Aber nein! Bunte Raketen und Silvesterknaller werden auch schon an Heilig Abend gezündet! Hier wird Weihnachten einfach ganz anders gefeiert. Nach dem Kirchgang und einem gemütlichen Weihnachtsessen im Kreise der Familie kommen Freunde,Bekannte und vor allem Nachbarn vorbei, um die Geburt Jesu Christi zu feiern und sich zu beglückwünschen.Der in Deutschland weit verbreitete Geschenkekult wird hier zum Glück in dieser Form nicht ausgelebt,weswegen ich mich dieses Jahr auch nicht um den falschen geringelten Pulli von H&M kümmern musste, den ich doch so gerne in schwarz gehabt hätte anstatt in grün,sondern ich mich voll und ganz auf das Fest der Liebe besinnen konnte. In den darauffolgenden Tagen musste ich auch keine Geschenke umtauschen, sondern konnte ganz entspannt im Plansch-Becken der Hitze (35°C) entgegen wirken.
Das Weihnachtsmenü: "Sopa Paraguaya" mit Gemüse und natürlich Fleisch - mehr kann man einfach nicht essen bei diesen Temperaturen


ein Teil der Großfamilie an Heilig Abend



Die Frauen tragen an Heilig Abend rote und/oder weiße Kleidung. Das bringt Glück! Meine kleine Cousine Venus feiert ihr zweites Weihnachten

 auf der Straße sitzend, wo frischer Wind weht, lässt es sich gut aushalten

Paraguay

Gottesdienst unter freiem Himmel

























Fest der Jungfrau von Caacupe

die Jungfrau wird durch die Menge getragen, man winkt ihr mit Taschentüchern und später zieht sie wieder in die Kirche ein



 Nachdem ich gute 36 Stunden im Bus über Santa Cruz nach Asuncón (Paraguay) gereist bin, erwarteten mich neben den offenen Armen meiner paraguayischen Familie das Fest der Virgin de Caacupe sowie eine Stadtbesichtigung Asuncións. In der paraguayischen Hauptstadt besuchte ich das Pantheon, das Haus der Unabhängigkeit und natürlich den Palacio López !



das Haus der Unabhängigkeit

Möbel aus der Kolonialzeit

Palacio López

Mein Opa und ich

Oma und Opa
auf dem Roller durch die Stadt



Freitag, 16. Dezember 2011

Weihnachten in Bolivien

Den 1. Advent feierte ich gemütlich bei Freunden. Das ganze Haus war weihnachtlich geschmückt und roch nach selbstgebackenen Keksen…Kein Wunder! Die Mutter des Hauses hat eine Backstube und ein eigenes kleines Keks-Unternehmen. Neben „Honigherzchen“ und „Stollen“ stand sogar ein Adventskranz auf dem Tisch. Die Großmutter des Hauses ist vor 50 Jahren nach Bolivien ausgewandert und hat die deutsche Weihnachtsbäckerei gleich mitgebracht. Der künstliche Weihnachtsbaum steht hier schon sehr früh in den Wohnzimmern, damit man sich ungefähr einen Monat an ihm erfreuen kann.





Spielstunde mit dem Deutschen Schaeferhund "Wolf"

Kekse in allen Farben und Formen


Honigherz

in der Weihnachtsbaeckerei...
Leider nicht ganz so romantisch dagegen finde ich die überall in der Stadt aufgehängte Coca-Cola-Weihnachtsdekoration, zu der auch ein Christbaum aus Coca-Cola-Flaschen vor dem größten Supermarkt   Cochabambas zählt.





Ansonsten sind die großen Plazas der Stadt bunt beleuchtet und blinken und strahlen die ganze Nacht

Ein ganz besonderer Tag

Für meinen 20. Geburtstag erhielt ich eine Einladung meines Nachbarn. Da ich ihn bis zu diesem Datum noch nicht besucht hatte, nahm ich die Einladung gern an. Ich fuhr mit einer Gondel auf seinen Berg, da er auf 265 Metern über der Stadt wohnt. Er fiel mir schon öfter mal ins Auge, da ich direkt neben seinem Hügel wohne und weil er aufgrund seiner 40 Meter Höhe kaum zu übersehen ist. Er stellte sich mir als „größte Christus-Statue der Welt“ vor und ließ mich ein bisschen an seinem tollen Blick über Cochabamba teilhaben. Ich kann es kaum erwarten ihn bald wieder zu besuchen!

Cochabamba aus einer ganz besonderern Perspektive





ein tolles Gefuehl



Zum Schluss ...ein Kuss!